Freitag, 24. Juni 2011

Gut Kirschen essen...

Kirschenzeit auf der Insel und anderswo. In der Ruhe vor Sturm, Wolkenbruch und Donnerwetter – und auch mittendrin – haben wir es geschafft, den befreundeten Kirschbaum in einer Aktion von Nachbarschaftshilfe gerade noch rechtzeitig von seiner Last zu befreien. Die Ausbeute war beachtlich, die Teilung mehr als gerecht und der Kampf gegen die Ernte leidenschaftlich.
 
Da war gut Kirschen essen, und mehr als genug!

Was tun? Die K-Frage: Kirsch… -Kuchen, -Konfitüre, -Kompott. K.u.K – hat ja alles eine gewisse Tradition und ich geh mal wieder „back to the roots“. Für alle, die es noch nicht wissen: die liegen nicht irgendwo unter der (kirsch-)roten Insel, nein, sondern in Kakanien.

Kirsch-Koch. Ja. Kirsch-Koch. Das ist nicht der weltbeste aller Ehemänner in diesem Fall, nein, sondern war mal Kult in meinem Klan: Kirsch-Koch-Essen in Omas Küche. KKheasch-Kkhoch-Essen in da Oma ihra Kkhucchi. Kurz und gut, die Schar der Enkelkinder wurde um den Küchentisch versammelt und wer am schnellsten war, hat wohl auch am meisten „Keasch-Koch“ erwischt.
Wer versteht hier nur noch KKK, dass es im Hals kratzt? Die Kronenzeitung hilft bei der Erklärung des K-Worts.
Wenn ich ehrlich bin – Oma, bitte sei mir nicht böse – aber meine Leibspeis war’s nicht… Aber dran denken musste ich, als ich in die Kirsch-Entkernerei meditativ versunken war. Und einmal musste der Topf mit dem wunderbar roten Zuckerzeug ja übergehen, tja, das kommt von zuviel Reflexion beim Kirsch-Kochen…

Kurz und gut, der Segen hat die halbe Insel versorgt mit K’s in verschiedensten K-Formen und darüber hinaus, das richtige Mehl für den K(irsch)K(uchen) gibt‘s natürlich in der Mehlmanufaktur gegenüber… und da hab ich noch was entdeckt: sollte ich mal keine Kirschmarmelade mehr mögen, gibt’s dort auch von der „Berliner Beere“, Standort: zwei Straßen weiter, andere konfitürliche Kreativitäten.
Wer allerdings Bedarf an K.u.K hat, darf sich gern köstlich-kreativ und ansonsten vertrauensvoll an mich wenden: In Sachen K-Frage ist mit mir ist nämlich gut Kirschen essen… meistens. 

Manchmal auch wieder nicht… aber das ist eine andere Geschichte…

Montag, 6. Juni 2011

Keep cool…


Leute, es ist heiß. Ja, heiß, so richtig heiß, nicht einfach nur Sommer, sondern mehr.
Es kommt erschwerend hinzu, dass es bei uns unterm Dach einfach nochmal heißer ist als überall sonst. Diesen Eindruck hat man zumindest, wenn man beim Aufstieg vom 4. In den 5. Stock einfach nochmal mehr ins Schwitzen und Japsen kommt, weil die Quecksilbersäule ganz oben nochmal *mindestens* 5 Grad mehr anzeigt, egal, ob die Dachluke offen ist oder nicht und der blaueste aller blauen Himmel hereingrinst. Da schlägt einem nahezu angenehme Kühle entgegen, sobald man die Wohnungstür öffnet.

Doch der erste Eindruck trügt. Trotzdem ist es auch bei uns mehr als *kuschelig*, die Zimmer je nach Tageszeit mehr oder weniger (un-)erträglich. Das ostseitige Kinderzimmer sorgt dafür, dass wir uns ganz bestimmt keinen Wecker stellen müssen.
Nun gut, wollen wir uns mal nicht beklagen, nein, sondern mal eher nach ein paar Ablenkungsmanövern suchen.
Und seltsamerweise hatte ich wohl einen nervösen Mausfinger und bin klickgenau, aber ganz zufällig hier gelandet, wie schön und irgendwie erfrischend:


Wer jung bleiben will, muss früh damit anfangen. - Tja, ich würd ja gern tauschen, aber bleiben wir mal beim "wirklichen Leben"...

Und da fällt mir doch der alte Hodern ein, der tatsächlich schon 30 Jahre alt ist, diese Fassung nicht ganz, aber trotzdem… 

…und er hat mich vor ebensolanger Zeit auf den Fahrten nach Italien begleitet, aber bis dahin dauert’s ja wirklich noch ein bisschen.
Bis dahin also weiterschwitzen im "Brutkasten", wie S. liebevoll titelte, irgendwie chillen und vermeiden, dass die Hirnerweichung einsetzt, und erstmal halten wir‘s wohl mit Ben & Jerry’s und Mango + Cherry, ahem, Mungo Jerry:

… und dieser Song ist tatsächlich schon über 40 Jahre alt! Wahnsinn… aber macht noch immer gute Laune…

...die hoffentlich bis heute Abend anhält, damit die Stimmung dann hoffentlich immer noch gut genug ist, um an den guten alten Billy zu denken, dessen Hit fast so alt ist wie der von Rainhard Fendrich…



Also: Keep cool...