Da war gut Kirschen essen, und mehr als genug!
Was tun? Die K-Frage: Kirsch… -Kuchen, -Konfitüre, -Kompott. K.u.K – hat ja alles eine gewisse Tradition und ich geh mal wieder „back to the roots“. Für alle, die es noch nicht wissen: die liegen nicht irgendwo unter der (kirsch-)roten Insel, nein, sondern in Kakanien.
Kirsch-Koch. Ja. Kirsch-Koch. Das ist nicht der weltbeste aller Ehemänner in diesem Fall, nein, sondern war mal Kult in meinem Klan: Kirsch-Koch-Essen in Omas Küche. KKheasch-Kkhoch-Essen in da Oma ihra Kkhucchi. Kurz und gut, die Schar der Enkelkinder wurde um den Küchentisch versammelt und wer am schnellsten war, hat wohl auch am meisten „Keasch-Koch“ erwischt.
Wer versteht hier nur noch KKK, dass es im Hals kratzt? Die Kronenzeitung hilft bei der Erklärung des K-Worts.
Wenn ich ehrlich bin – Oma, bitte sei mir nicht böse – aber meine Leibspeis war’s nicht… Aber dran denken musste ich, als ich in die Kirsch-Entkernerei meditativ versunken war. Und einmal musste der Topf mit dem wunderbar roten Zuckerzeug ja übergehen, tja, das kommt von zuviel Reflexion beim Kirsch-Kochen…
Kurz und gut, der Segen hat die halbe Insel versorgt mit K’s in verschiedensten K-Formen und darüber hinaus, das richtige Mehl für den K(irsch)K(uchen) gibt‘s natürlich in der Mehlmanufaktur gegenüber… und da hab ich noch was entdeckt: sollte ich mal keine Kirschmarmelade mehr mögen, gibt’s dort auch von der „Berliner Beere“, Standort: zwei Straßen weiter, andere konfitürliche Kreativitäten.
Wer allerdings Bedarf an K.u.K hat, darf sich gern köstlich-kreativ und ansonsten vertrauensvoll an mich wenden: In Sachen K-Frage ist mit mir ist nämlich gut Kirschen essen… meistens.
Manchmal auch wieder nicht… aber das ist eine andere Geschichte…