Alles begann an einem wunderschönen Morgen im Monat Mai, die Sonne lachte und nicht einmal ein klitzekleines Federwölkchen kitzelte sie dabei. Die Kinder waren gut gelaunt, die Zeit bis zum angedrohten: „C. macht um Punkt 9 die Tür zu!“ noch ausreichend, doch was legte sich uns in den Weg?
Ein Hunde-Puh, nein, nicht einfach ein Puh, sondern – mit Verlaub – ein richtiger Kackhaufen. Und das so früh am Morgen, an einem Tag, der so unverschämt strahlte. Was macht man damit? Ja, ganz genau: grinsen und weitergehen.
Eine halbe Stunde später ist der Haufen immer noch da, eine ebenso gut gelaunte, grinsend-kopfschüttelnde R. kommt uns entgegen, die soeben ihre Kinder abgegeben hat und nun um besagten Haufen herumnavigieren muss, um diesem positiven Tag einen noch perfekteren Anfang mit einem Milchkaffee im Mo zu geben.
Aus unserer Haustür kommt morgens um halb zehn der Lieblingsnachbar der Kinder, J., herausge-… nun, gegangen, gelaufen, gehüpft – alles nicht die richtigen Ausdrücke für den liebenswerten, aber um diese Uhrzeit noch leicht zerknautscht wirkenden Kerl, der sonst erst am Nachmittag zum wahren Leben erwacht. Egal, das Taxi seines Freundes kommt angebraust, bremst ab, J. springt auf und fährt davon. Noch eine Begegnung an diesem Morgen, die das immer noch herrschende Grinsen manifestiert und einmal wieder unterstreicht: Das Leben in der L-Straße verdient einen Blog. Diesen hier. Für alle, die sonst nicht wissen würden, was sie versäumen könnten, wenn wir hier nicht ein Fenster aufmachten …
Also: komm’Se rin, könn’Se rauskieken…
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